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Wenn ich gross bin, werde ich Kinderarzt!



Seit einiger Zeit schon fördern Sie die Arbeit des Vereins Herz für Kinder. Dafür danke ich Ihnen
im Namen vieler armer und notleidender Kinder und Familien. Heute stehen meine Gedanken
noch ganz unter dem Eindruck meines emotional sehr berührenden Besuches bei Oleksandr in
einem Krankenhaus in der westukrainischen Stadt Rivne.
 
Es drängt mich geradezu, Sie als Spender mit einigen Zeilen an diesem eindrücklichen Erlebnis
teilnehmen zu lassen: Der achtjährige Junge leidet an Krebs. Während seine Eltern und ich ins
Krankenzimmer eintreten, begrüsst er uns mit einem fröhlichen Lächeln. Die Ärzte seien sehr
zufrieden mit ihm. Der nächste Satz sprudelt förmlich aus dem von den Therapien gezeichneten
Jungen: «Wenn ich gross bin, werde ich Kinderarzt!»
 
Während der halben Stunde, die uns die Ärzte als Besuchszeit zugestanden haben, ermüdet
Oleksandr rasch, doch seine Augen leuchten stets vor Begeisterung über seinen Traumberuf.
Er beobachtet seine Vorbilder ganz genau und weiss viele Einzelheiten zu erzählen.
 
Nachdem ich mich von Oleksandr und später von seinen Eltern verabschiedet habe, holen mich
meine Gefühle ein. So ungewiss der Krankheitsverlauf heute noch ist, so gewiss ist die Kraft
des Traumes, den Oleksandr lebt. Das macht mich betroffen und führt mir vor Augen, welche
«Probleme» uns auf Trab halten – und nicht einmal Träume zulassen …
 
Dass Sie, liebe Frau Muster, diesen Kurzbericht erhalten, hat zwei ganz gute Gründe: Zum einen
konnte der Verein Herz für Kinder den – wie wir hier sagen würden – mausarmen Eltern dank
Ihrer bisherigen Unterstützung helfen. Danke! Zum anderen gibt es leider noch hunderte, ja
tausende vergleichbarer Schicksale in diesem von politischen Unruhen und wirtschaftlicher Not
geschlagenen Land.
 
Auch wenn Ihnen unser gemeinsames Engagement wie ein Tropfen auf einem heissen Stein vorkommt:
Bitte, bleiben Sie mit uns dran, Ihre Spende lässt Träume wahr werden!